Rasenpflege muss sein


das absolute Minimum

Ein gepflegter Rasen ist und bleibt eine Monokultur und muss entsprechend bearbeitet werden, damit er in Form bleibt.

Regelmässiger Schnitt und Düngung ist dabei das absolute Minimum. Wer sich dies nicht zu Herzen nimmt, stellt bald fest, dass Unkraut, Moos und Kahlstellen überhand nehmen.

Ein häufiges Problem ist das Verfilzen der Oberfläche. Verfilzte Bodenoberfläche, die den Wasser- und Sauerstoffaustausch behindert, muss aufgelockert werden.

Für eher kleine Flächen eignet sich dazu ein Feder- oder Gartenrechen, auf grösseren arbeiten wir mit einem Vertikutiergerät. Seine messerähnlichen Haken dringen in die Rasennarbe ein, zerschneiden den Filz und säubern die Bodenoberfläche effizient von abgestorbenen Grasresten, Unkräutern und Moos.



Luft fürs Wurzelwerk

Falls die oberste Bodenschicht verdichtet ist und das Regenwasser liegen bleibt, sollte die Fläche zusätzlich belüftet werden:

Beim sogenannten "Aerifizieren" stechen wir kleine Erdpfropfen aus dem Rasen, die entstandenen Löcher sanden wir anschliessend auf. Dazu bringt man gewaschenen, rundkörnigen Flusssand etwa einen Zentimeter dick aus.

Danach kann das Regenwasser wieder richtig versickern. So trocknet Ihr Rasen nach schlechtem Wetter wieder viel rascher ab, was Ihre Kinder bestimmt freut.



Kalk gegen Mooswuchs

Wo sich Moos breit macht, ist die Erde buchstäblich sauer und ausgehungert. Abhilfe schafft Kalk, aber richtig dosiert, andernfalls machen sich Wilpflanzen
wie Gänseblümchen, Löwenzahn, Breitwegerich oder Ackerhirse breit.

Wer diesen ungebetenen Gästen mit Unkrautvertilger zu Leibe rückt, bekämpft zwar die Symptome, nicht aber die Ursache. Die Wildpflanzen nehmen früher oder später erneut überhand.



Nahrung für die Gräser

Was im Frühling wieder kräftig und dicht wachsen soll, benötigt vor allem genügend Nährstoffe.

Ist der Rasen in einem sehr schlechten Zustand, so gilt es, ihn möglichst
rasch wieder auf Trab zu bringen. Dazu verwenden wir schnellwirkende, stickstoffbetonte Dünger. Ist er hingegen gut über den Winter gekommen,
so reicht auch ein langsamwirkender Langzeitdünger, der dafür dann länger hinhält.

Übrigens: mangelhafte Ernährung ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Rasenflächen. Ausserdem entstehen bei der Ausbringung von Hand gern "Düngerwolken". Siehe Rubrik "die häufigsten Probleme".


weiter

© 2008 ANDREAS ILLI AG GARTENBAU - Sitemap - Impressum